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  Kurze Syltgeschichte

Vor etwa 20000 Jahren gehörte Sylt zum Ende der Eiszeit zum Festland. Da jedoch das abtauende Eis den Meeresspiegel ansteigen ließ, ragten vor ca. 10000 Jahren nur noch 3 Geestkuppen im Sylter Bereich aus dem Meer. Die unterschiedlichen Strömungsverhältnisse des Meeres bewirkten im Laufe von Jahrtausenden, dass sich eine Insel bildete.

Der Nachweis von Bewohnern kann durch die vorhandenen Hünengräber geführt werden. Diese stammen aus der Zeit von 4000 bis 1500 v. Chr.

Die Friesen kamen um 850 n. Chr. nach Sylt. Sie brachten die christliche Kultur mit, sie beherrschten die Kunst des Deichbaus und sie galten als stur, schweigsam und stolz.

Der königliche Mathematicus Johannes Mejer aus Husum erstellte Mitte des 17. Jahrhunderts Karten von Sylt. Er rekonstruierte die Insel. Im 13. Jahrhunderts war demnach Sylt noch mit dem Festland verwachsen und hatte ein Vielfaches ihrer heutigen Größe. Es wird überliefert, dass 1362 bei „de groten Manndränke“, einer verheerenden Sturmflut, 100 000 Menschen über Nacht ertranken. 1570 tötete die Allerheiligenflut 20 000 Menschen, die Buchardiflut 1634 nochmals 9 000 Menschen. Damals lag die Strandlinie immer noch rund 2,5 km westlich des heutigen Strandes!

Sylt wird weiter vom Meer verformt, und Karten von heute können morgen schon nicht mehr gültig sein.

Im 15. und 16. Jahrhundert lebten die Sylter vorwiegend vom Heringsfang. Das Anheuern auf Walfangschiffen brachte im 17. und 18. Jahrhundert den ersten kleinen Wohlstand in die Sylter Häuser, aber auch Armut, wenn die Männer auf See blieben.

Der beginnende Fremdenverkehr im 19. Jahrhundert sorgte für den wirtschaftlichen Aufschwung der Insel.


 
Sylt 1648
Sylt 1648

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