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Infektanfälligkeit
   
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Was ist ein „infektanfälliges Kind“?

Die Definition des „infektanfälligen Kindes“ lässt sich am ehesten mit der Definition eines gesunden Kleinkindes beginnen: Hat ein Kleinkind 5 bis 10 mal pro Jahr einen Husten oder Schnupfen, der innerhalb von 8-14 Tagen abheilt und keine bleibenden Schäden hinterlässt, so ist dieses Kind nicht infektanfällig.

Wenn die Infekte nicht abheilen, muß man den Verdacht auf eine chronische Atemwegserkrankung haben und es sind über die körperliche Untersuchung hinaus noch weitere Untersuchungen beim Kinderarzt wichtig, zum Beispiel Labor-, Röntgen- und Lungenfunktionsuntersuchungen.

Auch wiederkehrende Infekte in anderen Organsystemen zum Beispiel Blasen-, Darm- oder Hautentzündungen, weisen auf eine Infektanfälligkeit hin und bedürfen der Abklärung.

Ziele der Behandlung:

  • Falls erforderlich, weitere diagnostische Abklärung der Infektanfälligkeit.

  • Aufklärung der Eltern und Patienten über die verschiedensten Infektionskrankheiten und deren Vorbeugung.

  • Durchführung vorbeugender Maßnahmen und Nutzung des Nordseereizklimas.

  • Langfristige Verbesserung der Infektanfälligkeit.


  • Wie behandeln wir in der Fachklinik Sylt?
    Vorbemerkung:
    Das von der Luft-Temperatur her ausgeglichene Klima der Insel Sylt ist zur Behandlung von Luftwegserkrankungen ideal.

    Durch die stufenweise Steigerung der Reizfaktoren (Meeresbrise, Meersalzgehalt, Wind, Luft und Wasser)kann das Klima die körpereigenen Abwehrmechanismen stimulierend stärken.

  • Klimatherapie:
    Durch ein jahreszeitlich angepasstes Schema werden wohldosiert und mit kontinuierlicher Steigerung die vielfältigen Kältereize des Nordseereizklimas zur Abhärtung eingesetzt. In der letzten Woche der Reha soll-vorausgesetzt das Kind ist infektfrei- jeden Tag ein Luft- und Seebad (von Herbst bis Frühjahr nur mit den Füßen ins Wasser) durchgeführt werden.

  • Physiotherapie, Sport und Sauna als körperliches Training der Temperaturanpassung und Stoffwechselaktivierung

  • Tägliche Spaziergänge und Aktivitäten in guter Luft.

  • Bei akuten Luftwegsinfekten, die zu 90% durch Viren ausgelöst werden, gegen die es keine gezielten Medikamente gibt, wird eine symptomatische Therapie mit Meerwasser- oder Kochsalzinhalation, schleimlösendem pflanzlichen Tee und viel Flüssigkeitszufuhr durchgeführt. Gelegentlich kommen auch homöopathische Mittel zur Anwendung.

  • In Einzelfällen psychologisches Einzelgespräch, zum Beispiel bei kinderreichen Familien, die durch die Infektanfälligkeit eines der Kinder in eine psychosoziale Belastungssituation geraten.


  • Bei hohen Windstärken ist beim infektanfälligen Kind zu Beginn der Reha ein erhöhtes Risiko für Infekte vorhanden, so dass wir die Eltern darauf hinweisen, sich und ihr Kind anfangs nur kurze Zeit dem Klima auszusetzen.

    Wie geht es nach der Reha weiter?

  • Die Therapiepläne werden dem Patienten bzw. dessen Eltern mit einem Kurzarztbrief mit nach Hause gegeben.

  • Bei Problemen wird der Hausarzt vom betreuenden Reha-Arzt angerufen.



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